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Arcadia Hotel

Wissenswertes über Lykien - Anatolien bedeutet im Griechischen Morgenland, das Land des Sonnenaufganges, eine gewaltige Landmasse zwischen Schwarzen Meer und Mittelmeer, ein Land der Gebirge, Hochebenen, Wüsten und Salzseen, ein Land mit mediterraner Sonne und eisigen Wintern im Osten. Auf unscheinbaren Hügeln liegt der Schutt von Städten, die schon Jahrtausende vor der Kultur Ägyptens blühten. Hier liegt Lykien, einer der schönsten Landschaften.

Die von Sagen und Geheimnissen umwobene Region zwischen Marmaris und Antalya wartet mit etlichen Überraschungen auf. Die buchtenreiche Halbinsel Kekova von der die Legende erzählt, das hier Atlantis war, der mystische Ort oberhalb des antiken Olympos aus dessen Gestein Flammen züngeln, ein Süsswassersee mit Meeresfischen und Abertausende historische Sonderheiten, die Sarkophage und Grabkammern Lykiens.

Das Landschaftsbild wird vom dem mächtigen Taurusgebirge beherrscht. Im Osten ist die Gebirgskette des Beydaglari, die sich in die niedrige Tahtali-Kette fortsetzt, die Bergzüge Kragos und Antikragos bilden den westlichen Abschluss der Akdag-Kette.

Zu den grössten Flüssen Lykiens zählen Xanthos, Lymiros und der Arycandos. Einige der Flüsse werden aus unterirdischen Quellen gespeist und trocknen im Sommer nicht aus.

Lykien hat überwiegend Mittelmeerklima, mit heißen und trockenen Sommern und milden, regenreichen Wintern. Im Landesinneren herrscht Kontinentalklima vor, mit heißen Sommern und kalten Wintern.

Die Vegetation ist dem Mittelmeerraum angepasst mit Zitrusbäumen und in den höher gelegenen Regionen Kiefern,- Fichten- und Zedernwälder.

Lange nahm man an, dass die Lykier aus Kreta eingewandert seien. Nachforschungen haben jedoch ergeben, dass allenfalls ein Teil der Lykier aus Kreta gekommen war. Der Großteil kam in hethitischer Zeit im 3. und 2. Jahrtausend v. Chr.

Eine eigentümliche Sitte der Lykier erzählt Herodet der Vater der Geschichte. Sie nennen sich nicht nach dem Vater sondern nach dem Namen der Mutter und führt den Namen der Großmutter und Urgroßmutter an.

Alle Bauten der alten lykischen Kultur sind offensichtlich dem Persersturm des 6. Jahrhunderts v. Chr. zum Opfer gefallen. Die Lykier zogen den Tod der Versklavung vor. Bei Herodet ist wieder zu lesen Als sie keine Chance mehr gegen den persischen Feldherrn Harpagos sahen, haben sie die Hauptstadt Xanthos mit allen Bewohnern den Flammen übergeben und selbst im Kampf den Tod gesucht. Dieser kollektive Selbstmord hat sich 500 Jahre später beim Feldzug Brutus wiederholt.